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Ältere Pressemitteilungen: 2007 2008 2009
16.01.2010: 172. Internationaler Böblinger Spielzeug-Salon
06.02.2010: 55. Internationale Puppen-, Bären- und Miniaturenbörse
20.02.2010: 30 Jahre Stuttgarter Spielzeugmarkt
27.03.2010: 173. Internationaler Böblinger Spielzeug-Salon
05.06.2010: Fusion von „Inter-Bär und -Puppe“ mit dem „Internationalen Böblinger Spielzeug-Salon“
Böblingen - Gleich zu Beginn des neuen Jahres steht allen Spielzeugliebhabern in Süddeutschland einer der Ausstellungshöhepunkte für das Jahr 2010 ins Haus. Zum „172. Internationalen Böblinger Spielzeug-Salon“ in der „Kongresshalle“ werden am 16. Januar rund 200 Aussteller aus neun Nationen erwartet.
Die von 11 bis 15.30 Uhr geöffnete Spezialmesse für antikes Spielzeug verspricht damit zum ersten der fünf Termine für 2010 ein volles Haus mit faszinierenden Angeboten in allen Bereichen. Einen Schwerpunkt wird der Spielzeug-Salon diesmal beim Blechspielzeug legen. Von 13 bis 14 Uhr bietet die Spezialmesse in ihrem Rahmenprogramm eine kostenlose Schätzstunde für Blechspielzeug. Wer seine guten Stücke von zuhause mit auf die Messe bringt, kann sie dort von Experten auf ihren Wert taxieren lassen.
Bevor der Kunststoff in den 60er Jahren im Spielzeugbereich seinen Siegeszug antrat, wurde das klassische Spielzeug für Jungen aus Stahlblech hergestellt. Die frühesten Exponate, die auf dem Spielzeug-Salon zu sehen sein werden, stammen aus der späten Kaiserzeit. „Wir hatten in der Vergangenheit aber auch schon einmal einen sehr seltenen Leiterwagen aus der Zeit um 1890 in Böblingen“, weiß Veranstalter Dr. Theurer. Regelmäßig sind antike Stücke aus den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts wie Kutschen oder Feuerwehrautos im Angebot zu finden.
Als passende Ergänzung zu den Modelleisenbahnen fand das Blechspielzeug in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts einen großen Einsatzbereich. Andere wichtige Sammelgebiete sind neben den Autos auch Figuren, die sich etwa die mit Hilfe eines Uhrwerkantriebs auf Rollen bewegen. Im Sammelbereich der antiken Modelleisenbahnen werden auf dem Böblinger Spielzeug-Salon seltene Bahnhöfe und gesuchte Lokomotiven weitere Höhepunkte setzen. „Das reicht vom Vanderbuilt-Schnellzug über die Rheinuferbahn bis hin zu Zahnradbahnen und Dampflokomotiven“, informiert Theurer.
Die ältesten Exponate auf Europas größtem Markt für antikes Spielzeug werden allerdings unter den Puppen zu finden sein. Porzellankopfpuppen mit Lederkörper gehören ebenso zu den Raritäten wie alte Steifftiere aus den Anfangsjahren des 20. Jahrhunderts oder repräsentative Puppenstuben. Dazu lockt ein reichhaltiges Angebot an Miniaturen. Der Eintritt zum „172. Internationale Böblinger Spielzeug-Salon“ in der „Kongresshalle“ kostet 5 Euro.
Ludwigsburg - Zur bedeutendsten Veranstaltung für alle Puppen- und Bärenfreunde in Süddeutschland werden am Samstag, dem 6. Februar, in Ludwigsburg rund 75 Aussteller aus dem In- und Ausland erwartet. Damit ist die „55. Internationale Puppen-, Bären- und Miniaturenbörse“ in der „Musikhalle“ wieder bis auf den letzten Platz ausgebucht.
„Diesmal konnten wir sogar noch ein paar Aussteller mehr als sonst unterbringen“, freut sich Veranstalterin Dr. Annegret Horbach. Die fast ausschließlich von weiblichem Publikum frequentierte Börse steht mit ihrem Angebot im Bundesland Baden-Württemberg konkurrenzlos da. Seit 1988 findet die Spezialmesse zwei Mal jährlich in der Barockstadt im Norden Stuttgarts statt und hat sich in Sammlerkreisen längst vom Geheimtipp zum Pflichttermin entwickelt. Viele hundert Besucherinnen aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland nutzen die für jeweils einen Tag öffnende Börse, um das umfangreiche Angebot zu sichten und einzukaufen.
Tausende von Puppen und Bären, wertvolle Puppenstuben sowie unzählige Miniaturen werden die Ludwigsburger „Musikhalle“ am 6. Februar in ein Paradies für Sammler verwandeln. Diesmal lockt unter anderem eine reiche Auswahl an Steifftiere aus der Vor- und Nachkriegszeit sowie jede Menge antiker Puppen samt Bekleidung und Zubehör. Von 13 bis 14 Uhr bietet die Börse einen kostenlosen Schätzservice für mitgebrachte Puppen und Bären an. Während der gesamten Öffnungszeit ist außerdem eine Puppendoktorin vor Ort.
„Sehr gefragt sind derzeit Accessoires zu Sammlerpuppen und vor allem Einrichtungsgegenstände im Miniformat“, weiß Veranstalterin Horbach. Diese so genannten Miniaturen im Maßstab 1:12 sind ein aufstrebendes Sammelgebiet. Je nach Qualität der meist in Handarbeit gefertigten Stücke können Sammler bereits für wenige Euro fündig werden. Antike Miniaturen, die leicht hundert Jahre und älter sein können, kosten nicht selten ein Vielfaches. Das Angebot an Miniaturen wird diesmal groß ausfallen und von Möbeln und Teppichen über Lampen und Herde bis hin zu Waschmaschinen und ähnlichem reichen. Gefertigt sind die Miniaturen aus Holz, Blech, Stoff oder Glas. „Exponate aus Kunststoff sind dagegen nicht sammelwürdig und auf unserer Messe verpönt“, erklärt Horbach.
Geöffnet hat die „55. Internationale Puppen-, Bären- und Miniaturenbörse“ in der „Musikhalle“ in Ludwigsburg am Samstag, dem 6. Februar, von 11 bis 16.30 Uhr. Der Eintritt kostet 5 Euro.
Stuttgart - Die älteste Spielzeugmesse Baden-Württembergs feiert am Samstag, dem 20. Februar, ihr 30-jähriges Bestehen. Zum runden Geburtstag der Erfolgsveranstaltung werden mehr als 100 Aussteller aus dem In- und Ausland im „SSB Veranstaltungszentrum“ auf der Waldau erwartet. Veranstalter Dr. Rolf Theurer kann zugleich das 30-Jährige als Veranstalter der ältesten und größten Spielzeugmärkte im Südwesten feiern.
Das Sammeln von antikem Spielzeug war und ist die große Passion von Dr. Rolf Theurer. Regelmäßig besuchte der in Bad Cannstatt wohnhafte Chirurg seit Mitte der 70er Jahre die Spielzeugmärkte in den Ballungsregionen der Republik. Im Nachtschnellzug zu einer solchen Veranstaltung nach Gelsenkirchen fassten Theurer und der befreundete Sammler Hans Willi Walter zum Jahresanfang 1980 den Entschluss eine ähnliche Messe in Baden-Württemberg ins Leben zu rufen. Am 27. April 1980 war es soweit: Unter dem langen Titel „1. Internationaler Großtauschmarkt für Modelleisenbahnen und antiquarisches Spielzeug“ startete eine Erfolgsgeschichte.
„Bereits die Premiere war unglaublich gut besucht“, erinnert sich Theurer. Die erste Spielzeugmesse Baden-Württembergs öffnete damals noch im „Kursaal“ von Bad Cannstatt ihre Tore und hatte doch schon jede Menge Aussteller aus ganz Deutschland mobilisiert. Während Hans Willi Walter sich aus dem Messegeschäft nach kurzer Zeit wieder zurückzog und heute einer der bedeutendsten Händler für antikes Spielzeug in Europa ist, übernahm Theurer den Markt in Eigenregie und baute weitere erfolgreiche Messen im Großraum Stuttgart auf - wie den „Sindelfinger Spielzeugmarkt“ oder Europas größten Spezialmarkt für antikes Spielzeug, den „Internationalen Böblinger Spielzeug-Salon“.
1984 wurde der „Kursaal“ in Bad Cannstatt für die mehrmals jährlich stattfindende Stuttgarter Messe zu eng. Die mittlerweile als „Stuttgarter Eisenbahn-, Puppen- und Spielzeugmarkt“ firmierende Veranstaltung zog ins „Kongresszentrum B“ der Messe Stuttgart-Killesberg um, wo sie bis zum Ende der „Alten Messe Stuttgart“ im Jahr 2007 beheimatet war. Nach einem Übergangsjahr im Stuttgarter „Gustav-Siegle-Haus“ im Zentrum der baden-württembergischen Landeshauptstadt wechselte der Spielzeugmarkt 2009 ins „SSB Veranstaltungszentrum“. „Dank bester Lage, jeder Menge Parkplätze und einer nahezu perfekten Anbindung der Ausstellungshalle an das öffentliche Verkehrsnetz von Stuttgart hat sich dieser Umzug bestens bewährt“, unterstreicht Theurer.
Zum denkwürdigen runden Geburtstag wird sich der Besuch des mittlerweile „63. Stuttgarter Spielzeugmarkt“ für alle Spielzeugfreunde ganz besonders lohnen. „Wir haben ein bombiges Angebot beisammen“, freut sich Dr. Rolf Theurer. Angesichts von mehr als 100 Ausstellern aus dem In- und Ausland erwartet die Besucher zum 30-Jährigen eine voll ausgebuchte Halle mit einem breit gefächerten Spektrum an antiken und neueren Spielzeugs wie Modelleisenbahnen und Blechspielzeug, Miniaturen, Modellautos, Puppen, Bären und vielem mehr. Der „63. Stuttgarter Spielzeugmarkt“ im „SSB Veranstaltungszentrum“ in direkter Nähe des Stuttgarter Fernsehturms auf der Waldau bei Stuttgart-Degerloch hat zum Jubiläum am Samstag, dem 20. Februar, von 11 bis 15.30 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 5 Euro.
Böblingen - Das Frühjahr beginnt für alle Sammler von Spielzeug im Süden der Republik mit einem weiteren großen „Spielzeug-Salon“ in Böblingen südlich von Stuttgart. Dort öffnet der bedeutendste Markt für antikes Spielzeug in Europa am Samstag, dem 27. März, in der „Kongresshalle“. Ein Schwerpunkt der mittlerweile 173. Auflage liegt bei Modelleisenbahnen für Spieler und Bastler. Zum zweiten der fünf Ausstellungstermine im Jahr 2010 haben mehr als 180 Aussteller aus ganz Europa ihr Kommen nach Böblingen zugesagt.
Zwar bietet der „Internationale Böblinger Spielzeug-Salon“ regelmäßig ein herausragendes Angebot an seltenen antiken und sehr hochpreisigen Lokomotiven und Bahnhöfen. Genauso nützlich fällt der Besuch der Traditionsveranstaltung aber auch für Modelleisenbahnfans aus, die ihre Anlagen selber basteln und mit ihrer Eisenbahn spielen möchten. Veranstalter Dr. Rolf Theurer hat in seiner Messe einen großen Bereich für aktuelle Ware integriert. „Die Auswahl ist riesig“, betont er. Dazu ist der Nutzen für Modelleisenbahnbesitzer groß: Vergleichsmöglichkeiten, Fachberatungen, zahlreiche Schnäppchenangebote und ein Reparaturdienst lohnen selbst weite Anfahrten.
Eine Besonderheit des Böblinger Salons sind die vielen, zum Teil sehr ausgefallenen Ersatzteile, die dort zu finden sind. So reist etwa ein Spezialanbieter mit Ersatzmaterial für antike Dampflokomotiven regelmäßig aus Belgien zur Messe nach Baden-Württemberg an. Neben antiken Lokomotiven und Bahnhöfen aus den Anfangstagen der Edelmarke Märklin wird der „173. Spielzeug-Salon“ mit alten Dampfmaschinen, Dampflokomotiven und seltenen Dampflokomobilen überraschen. „Bei Sammlern ist die Dampfmaschine äußerst beliebt“, weiß Theurer. Für antike Dampfmaschinen von Märklin oder Wilesco, die schon mal bis zu 80 Zentimeter Kessellänge und mehr erreichen können, werden in der Spitze bis zu 20 000 Euro geboten. Sehr gefragt ist auch das Zubehör zu den spiritusbeheizten Spielzeugmaschinen. Die über Transmissionsriemen und Wellen bewegten Maschinen und Figuren sind der Realität nachempfunden und begeistern durch liebevolle Details.
Der „173. Internationale Böblinger Spielzeug-Salon“ öffnet am Samstag, dem 27. März, von 11 bis 15.30 Uhr. Neben Modelleisenbahnen und Blechspielzeug erwarten die Besucher auch jede Menge Steiff- und Stofftiere, Puppen, Puppenstuben sowie Miniaturen. Von 13 bis 14 Uhr findet eine kostenlose Schätzstunde für Blechspielzeug statt. Der Eintritt in die „Kongresshalle“ kostet 5 Euro.
Stuttgart/Fellbach - Die größte Bärenbörse in Süddeutschland, die „Inter-Bär und -Puppe“ aus Fellbach, wird im 12. Jahr ihres Bestehens mit dem „Internationalen Böblinger Spielzeug-Salon“ fusionieren. Veranstalter Dr. Rolf Theurer möchte durch die Zusammenlegung beide Veranstaltungen stärken. Der Spielzeug-Salon in Böblingen gilt als Europas bedeutendster Markt für antikes Spielzeug. Regelmäßig ist die Böblinger „Kongresshalle“ mit mehr als 200 Ausstellern aus bis zu zwölf Nationen ausgebucht.
Damit kehrt die „Inter-Bär und -Puppe“ zum 5. Juni zu ihren Wurzeln zurück. 1999 wurde Theurer der großen Nachfrage nach Bären und Stofftieren gerecht und rief den Spezialmarkt in Fellbach als Ableger des international bekannten „Böblinger Spielzeug-Salons“ ins Leben. Bis zum heutigen Tag ist die „Inter-Bär und -Puppe“ die einzige Messe für Bärenfreunde im Großraum Stuttgart und weit darüber hinaus geblieben. Als größte Börse ihrer Art in Süddeutschland zog sie Jahr für Jahr ein sehr fachkundiges und überwiegend weibliches Publikum aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland nach Fellbach. „Sogar aus Amerika hatten wir schon Besucher“, erinnert sich Theurer.
Neben bis zu 2 000 Petzen bot das Mekka für Teddyfans, Steifftiersammler und Puppenfreunden jeden Mai ein riesiges Angebot an Stofftieren antiken Puppen, Künstlerpuppen, Puppenstuben, Miniaturen, Zubehör und Accessoires. Am Samstag, dem 5. Juni, wird die „12. Inter-Bär und -Puppe“ erstmals gemeinsam mit dem „174. Internationalen Böblinger Spielzeug-Salon“ öffnen. „Ich konnte einen Saal zusätzlich anmieten“, informiert Theurer. Damit ist die komplette Kongresshalle in Böblingen, inklusive Eingangshalle und Foyer, fest in der Hand der Spielzeugfreunde und Sammler. Bereits in der Vergangenheit war in Böblingen ein ansehnliches Angebot mit Puppen, Bären und Steifftieren anzutreffen. Jetzt kommen in diesem Bereich viele neue Aussteller hinzu.
Während der „Böblinger Spielzeug-Salon“ fünf Mal im Jahr stattfindet, soll die „Inter-Bär und -Puppe“ auch künftig nur einmal jährlich im Rahmen des Spielzeug-Salons ihre Tore öffnen. „Jeweils im Frühjahr wird die ‚Inter-Bär und –Puppe‘ angegliedert“, sagt Theurer. Der eingeführte Name soll dabei erhalten bleiben. Der große Böblinger Sammlermarkt für alle Spielzeug-, Puppen- und Bärenfreunde hat am Samstag, dem 5. Juni, von 11 bis 15.30 Uhr geöffnet. Aus Anlass der Fusion findet von 13 bis 14 Uhr eine kostenlose Schätzstunde für von den Besuchern mitgebrachte Bären und Steifftiere statt. Der Eintritt kostet 5 Euro für Erwachsene und 2,50 Euro für Kinder von zehn bis 14 Jahren. Darunter ist der Eintritt frei.